Liebe Freunde der FEG Unteres Aaretal,
Die samaritanische Frau am Brunnen aus Johannes 4 ist interessiert an dem Angebot, das Jesus hier macht: Wasser von dem man nie mehr durstig wird, eine ewige Quelle. Ihr Interesse besteht vorerst aber mal darin, dass das bedeuten würde, dass sie nicht mehr an den Brunnen gehen müsste. Wegen ihrem Lebensstil war sie nämlich zu den üblichen "Wasserholzeiten" am Brunnen nicht erwünscht und musste zur heissesten Tageszeit gehen. Eine ewige Quelle wäre praktisch, sie könnte diesen Konflikten komplett aus dem Weg gehen, sie müsste nicht die Konsequenzen ihrer Entscheidungen tragen.
Nun ist das aber nicht, was Jesus im Sinn hat. Er sagt: "das Wasser, das ich ihm geben werde, wird in ihm zu einer Quelle werden". Das Wasser lässt dich nicht unverändert. Es formt dich um zu einer Quelle, dass Andere davon trinken können. Und so fragt er die Frau nach ihrem Mann und zeigt damit auf einen Bereich in ihrem Leben, der Veränderung braucht. Und die Frau erfährt Veränderung: Sie geht den Menschen in ihrem Dorf nicht weiter aus dem Weg, stattdessen wird sie zu einer Quelle, von der Andere trinken können - sie weist die Leute auf Jesus als Retter hin.
Euer Yannick
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