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Gedanke zur 11. und 12. Woche 2025

"Da sagte Petrus: Ananias, warum hat der Satan dein Herz so besetzt, dass du den heiligen Geist belügst und etwas vom Erlös des Grundstücks unterschlägst? War es nicht dein Eigentum, solange es unverkauft war, und konntest du über den Ertrag nicht frei verfügen, als es verkauft war? Wie konnte dir so etwas in den Sinn kommen? Nicht Menschen hast du belogen, sondern Gott." - Apostelgeschichte 5:3-4

Liebe Freunde der FEG Unteres Aaretal,

In Apostelgeschichte 5 erfahren wir von Ananias und Saphira. Sie hatten womöglich gesehen, welch grosse Spende Joses am Ende von Kapitel 4 gemacht hatte. So verkaufen auch sie ein Grundstück, um der Gemeinde Geld zu spenden. Allerdings behalten sie einen Teil zurück, geben den gespendeten Betrag jedoch für den vollen Betrag aus.

Menschlich erstaunt die Fortsetzung ein wenig. Schliesslich geben Ananias und Saphira völlig freiwillig. Petrus sagt nämlich: "War es nicht dein Eigentum, solange es unverkauft war, und konntest du über den Ertrag nicht frei verfügen, als es verkauft war?" Klar, es schleicht sich noch eine Lüge mit herein. Aber wegen der einen kleinen Lüge müssen sie beide tot umfallen?

Gottes Perspektive ist anders als unsere. Wir würden sagen: "Die etwas kleinere Spende hilft mehr als gar keine Spende, einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul." Gott hingegen gehört die ganze Welt. Er braucht keine Spende. Er vertraut uns einen kleinen Anteil an und schaut, wie wir damit umgehen. Geben wir froh oder aus Pflichtbewusstsein? Geben wir authentisch oder um gut dazustehen (vor Gott und/oder den Menschen)?

Euer Yannick