Liebe Freunde der FEG Unteres Aaretal,
Jakobus legt in seinem Brief dar, wie in uns drin eine sündige Natur wohnt, die sich äussert in unserem ständigen Versagen im Umgang mit unseren Nächsten. Der Grund für unsere Eifersucht, Rechthaberei und Streite liegt in unserem Unwillen, Gottes Weisheit anzuerkennen. Und da bleibt uns nur noch übrig, uns auf unsere eigenen beschränkten Fähigkeiten zu verlassen. Ja noch mehr: wir sind so eingenommen von unseren eigenen Begierden, sagt Jakobus, dass wir nicht merken, dass sie in Konkurrenz zu Gott stehen.
Die Lösung gipfelt in unserem Wochenvers: Wir sollen uns vom Gottfernen abwenden und uns Gott unterordnen, uns erniedrigen. Das heisst, sein Urteil und seine Massstäbe anzuerkennen. Das heisst, unsere Hilfsbedürftigkeit anzuerkennen. Und Gottes Hilfe und Weisheit anzunehmen. Denn er meint es gut mit uns und will das Beste für unsere Beziehungen. Diese gut zu leben, dazu befähigt uns seine Weisheit, denn "Die Weisheit aber, die von oben kommt, ist zuerst einmal lauter, dann aber auch friedfertig, freundlich, wohlwollend, voller Barmherzigkeit und voll guter Früchte, unparteiisch, fern jeder Verstellung" (Jakobus 3:17).
Euer Yannick