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Gedanke zur 18. Woche 2026

"Macht einander nichts vor! Ihr habt doch den alten Menschen mit all seinem Tun abgelegt und den neuen Menschen angezogen, der zur Erkenntnis erneuert wird nach dem Bild seines Schöpfers." - Kolosser 3:9-10

Liebe Freunde der FEG Unteres Aaretal,

Paulus erinnert die Gemeinde in Korinth: Ihr seid veränderte Menschen. Jeder Christ ist ein ehemaliger Nichtchtrist. Jeder hat einst im Götzendienst gelebt (das bedeutet schliesslich auch nichts anderes, als etwas anderes als Gott an der ersten Stelle zu haben). Und folglich hat jeder sein altes Leben - den alten Menschen - abgelegt, wie es hier heisst.

Kleider machen Leute heisst es im Volksmund. Und Kleider sind auf jeden Fall identitätsstiftend. Sie zeigen an zu welcher Kultur man gehört, welchen Status man innehat. Zur Zeit von Paulus war das genau so wie heute. Und nun benutzt Paulus hier das Bild vom Kleider an- und ausziehen: Die alte Identität, Kultur und Lebensweise legt man ab und man legt ein neues Kleid an, welches heisst: Im Bild des Schöpfers. Der Christ hat seine alte Identität abgelegt, welche in der Sünde bestanden hat, darin, selbst seine Identität zu definieren versuchen. Und anziehen tut er eine Identität von Gott, nämlich das, was er von Anfang sein sollte: sein Ebenbild. Die Veränderung vom Status passiert dabei sofort, die Erneuerung, das immer-mehr-Gott-ähnlich werden, ist hingegen ein lebenslanger Prozess.

Euer Yannick