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Gedanke zur 20. Woche 2025

"Lasst uns aber wahrhaftig sein in der Liebe und wachsen in allen Stücken zu dem hin, der das Haupt ist, Christus." - Epheser 4:15

Liebe Freunde der FEG Unteres Aaretal,

Jemandem etwas mitzuteilen ist keine einfache Sache. Wenn wir kommunizieren stehen wir oftmals zwischen zwei verschiedenen Ängsten: 1. Die Angst, nicht verstanden zu werden. Und 2. die Angst, den anderen zu verletzen.

Paulus schreibt der Gemeinde in Ephesus, dass sie als Gegensatz zur Unmündigkeit in der Liebe wahrhaftig sein sollen. Sozusagen hört man auf, ein Fähnchen im Wind zu sein, und wird dadurch fähig in Liebe und Wahrheit zu kommunizieren.

Auch wenn der Zusammenhang vielleicht nicht unmittelbar offensichtlich ist, macht es doch Sinn: Wer ein festes Fundament hat, wer weiss, dass er geliebt ist und wer die Wahrheit in Person persönlich kennt, der muss nicht mehr aus Angst heraus handeln. Seine einzige Abhängigkeit ist Gott selbst. Er spricht also in Verpflichtung gegenüber der Liebe und Wahrheit in Person. Das bedeutet, er sagt (hoffentlich) nur Dinge die wahr und liebevoll sind. Aber nicht weil er sich dadurch etwas vom Gegenüber verspricht. Sondern weil er von Wahrheit und Liebe erfüllt ist.

Euer Yannick