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Gedanke zur 21. Woche 2026

"Und lasst uns darauf bedacht sein, dass wir einander anspornen zur Liebe und zu guten Taten: Wir wollen die Versammlung der Gemeinde nicht verlassen, wie es bei einigen üblich geworden ist, sondern einander mit Zuspruch beistehen, und dies umso mehr, als ihr den Tag nahen seht." - Hebräer 10:24-25

Liebe Freunde der FEG Unteres Aaretal,

Team heisst: Toll Ein Anderer Macht's. So sagt man es zumindest umgangssprachlich. Lustig ist es natürlich, weil ein Team eigentlich genau das Gegenteil davon sein sollte. Also dass man eben gerade nicht davon ausgeht, dass es nicht auffällt, wenn man sich nicht beteiligt. Ein Team funktioniert dann, wenn jeder seine Verantwortung wahrnimmt und wenn das Ganze dann zu mehr wird als die Summe seiner Teile.

Der Hebräerbrief fordert uns zu genau diesem Verhalten in Bezug auf die Gemeinde auf: Wir sollen unsere Verantwortung wahrnehmen, einander zu guten Taten anzuspornen, nicht damit rechnen, dass es nicht auffällt, wenn man nicht mitmacht, sondern sich aktiv beteiligt (und das geht schlussendlich nur, wenn man nicht fernbleibt). Und die Gemeinde ist dann schlussendlich auch grösser als die Summe seiner Teile. Mehrmals wird im Neuen Testament die Gemeinde mit einem Körper mit verschiedenen Körperteilen verglichen, der nur funktioniert, wenn alle Teile funktionieren. Und auch die einzelnen Teile sind für sich nicht überlebensfähig.

"Toll ein anderer macht's" können wir natürlich in Bezug auf Jesus sagen, der die Gemeinde zusammenstellt und erhält. Aber es ist nicht die Idee von Jesus, dass deswegen alle anderen nichts machen sollten. Jeder hat seine Begabungen erhalten und steht in der Verantwortung, damit die Gemeinde zu erbauen.

Euer Yannick