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Gedanke zur 25. Woche 2026

"Petrus nun wurde im Gefängnis bewacht, die Gemeinde aber betete unablässig für ihn zu Gott." - Apostelgeschichte 12:5

Liebe Freunde der FEG Unteres Aaretal,

Das Miteinander in der Gemeinde beschränkt sich nicht auf die Dienste. Es geht nicht darum, einige Dinge in Arbeitsteilung zu erledigen. Die Gemeinde ist nicht nur physisch, sondern auch geistlich zusammen. Und entsprechend betet sie. Petrus in unserem Wochenvers war im Gefängnis. Das Ziel war seine Verwahrung bis nach den Festtagen, um ihn dann hinzurichten. Menschlich gesehen hätte man Petrus als "quasi schon tot" bezeichnen und sein Schicksal abhaken können.

Die Gemeinde hingegen hat ihre Möglichkeiten noch lange nicht als erschöpft angesehen. Es heisst hier, dass sie unablässig für Petrus gebetet hatten. Sie hatten es nicht bei einer kurzen Gebetszeit belassen. Beten ist nicht etwas, was man schnell noch erledigt. Beten ist eine Lebenseinstellung. Und die Gemeinde hier hat die Möglichkeit ergriffen, das Gebet als Dienst am Nächsten wahrzunehmen. Natürlich ist Gebet nicht nur Dienst. Aber wir dürfen nicht verachten, dass das Gebet eine der wichtigsten Arten ist, wie wir einander dienen können.

Euer Yannick