Liebe Freunde der FEG Unteres Aaretal,
Im Kontext von unserem Wochenvers spricht Gott durch Jesaja zu den Israeliten. Dabei beginnt das Kapitel 46 damit, dass er ihnen einschärft, nicht auf die Götzen der Babylonier zu vertrauen. Diese Götzen sind kaum grossartig, betont er, ja sie müssen sogar rumgetragen werden.
Die Israeliten haben etwas viel besseres: Nicht einen Gott, den sie rumtragen müssen, sondern ein Gott, der sie trägt. Vom Mutterleib bis ins Greisenalter bleibt ihnen Gott treu. Er bleibt immer derselbe.
Auch heute noch lässt sich Gott finden. Und auch heute noch muss er nicht rumgetragen werden (und er würde es auch nie wollen). Sondern ist der Gott, der uns tragen möchte.
Aber wir wollen manchmal Götter, wie die Babylonier sie hatten. Die man rumtragen kann. Über die man bestimmen kann. Die dahin mitkommen müssen, wo man sie hinschleppt. Gott ist anders. Wir können ihn nicht zwingen. Und das ist gut so.
Euer Yannick