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Gedanke zur 28. Woche 2025

"Lasst uns festhalten am unverrückbaren Bekenntnis der Hoffnung, denn treu ist, der die Verheissung gab." - Hebräer 10:23

Liebe Freunde der FEG Unteres Aaretal,

Der Hebräerbrief fordert uns auf, festzuhalten am "Bekenntnis der Hoffnung". Gott ist treu, das heisst: ER hält auf jeden Fall fest. Die Frage ist: Tun wir es auch?

Nun, wie in der heutigen Predigt gesagt, manchmal verstehen wir das Festhalten ein bisschen eindimensional: Alles muss immer gleich bleiben, nichts darf sich ändern, so wie wir die Dinge schon immer gemacht und geglaubt haben, müssen wir sie auch nach wie vor machen und glauben und wer das nicht will, den bezeichnen wir als willensschwach. Aber der Hebräerbrief fordert uns nicht auf, an einer konkreten Gemeindepraxis, einer gewissen Äusserlichkeit oder gar einer bestimmten politischen Meinung festzuhalten, sondern am Bekenntnis der Hoffnung.

Das meint: das was die Gemeinde als ihre Hoffnung bekennt, nämlich Tod und Auferstehung von Jesus Christus und die daraus folgende Hoffnung auf die Auferstehung der Gläubigen. Also die absolute Grundlage.

Wir singen heute keine gregorianischen Choräle mehr, und unsere Gottesdienste sehen anders aus als in Asien, Afrika oder Südamerika. Und das ist okay so. Unsere Glaubenspraxis und unsere Kultur kann sich verändern, aber das Fundament bleibt.

Euer Yannick