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Gedanke zur 29. Woche 2025

"Hört mich an, Asa und ganz Juda und Benjamin! Der HERR ist mit euch, wenn ihr mit ihm seid, und wenn ihr ihn sucht, wird er sich für euch finden lassen; wenn ihr ihn aber verlasst, wird er euch verlassen." - 2. Chronik 15:2b

Liebe Freunde der FEG Unteres Aaretal,

Asarjahu spricht diese Worte zum König Asa. Dieser König Asa wird uns im Kapitel 14 vorgestellt, als einer der "tat, was gut und recht war in den Augen des HERRN". Im Kapitel 15, als Reaktion auf die Worte von Asarjahu, lässt er den Altar für Gott erneuern und die Städten der anderen Götzen zerstören. In der Folge hat Israel bis ins 35. Jahr seiner Herrschaft kein Krieg (2.Chr. 15:19). Im Kapitel 16 erfahren wir dann allerdings, wie sich Asa ab dem 36. Jahr seiner Herrschaft von Gott abwendet. Er hört auf, auf Gott zu vertrauen, sondern auf die Armee der Aramäer. Ein Seher weist ihn daraufhin zurecht, aber statt sich korrigieren zu lassen, wirft Asa den Seher ins Gefängnis. Er wird auch krank, "aber auch in seiner Krankheit suchte er nicht den HERRN" (2.Chr. 16:12).

Unser Wochenvers ist also quasi auf Asa direkt zugeschnitten. Er kann wählen, ob er Gott vertrauen möchte oder nicht. Und er kriegt beide Seiten zu sehen, die, wenn er Gott vertraut, und die, wenn er es nicht tut. Aber er schaut nicht objektiv darauf, wie es ihm wirklich jeweils gegangen ist. Sondern er macht sein Herz hart Gott gegenüber. Dabei hatte ihm es Asarjahu vor Augen gemalt: Gott ist bei dir, solange du es auch willst. Asa wollte nicht mehr. Gott ist nicht plötzlich böse geworden. Asa hat sich vielmehr von Gott abgewendet und nicht mehr auf ihn vertraut.

Die Geschichte von Asa lehrt uns: Gott ist treu. Er ist immer derselbe. Man kann immer zu ihm kommen. Wenn wir unser Herz ihm gegenüber nicht hart machen sind wir bei ihm und er bei uns.

Euer Yannick