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Gedanke zur 30. Woche 2026

"Ihm aber, der weit mehr zu tun vermag, als was wir erbitten oder ersinnen, weit über alles hinaus, wie es die Kraft erlaubt, die in uns wirkt, ihm sei die Ehre in der Kirche und in Christus Jesus durch alle Generationen dieser Weltzeit hindurch bis in alle Ewigkeit, Amen." - Epheser 3:20-21

Liebe Freunde der FEG Unteres Aaretal,

Paulus unterbricht den Epheserbrief mittendrin mit diesem Gebet. Damit unterteilt sich der Brief in einen vorderen und hinteren Teil, wobei der hintere Teil generell als der "praktischere" gilt. Es könnte also so wirken, als würde der zweite Teil mehr darüber aussagen, was man tun muss. Allerdings dient genau dieses Gebet als Rahmen, wie der Rest des Briefes verstanden werden muss:

Paulus sagt nämlich, dass es Gottes Kraft ist, die in uns wirkt (eine Kraft die über unser Verstehen hinausgeht) und die unsere Werke erst möglich macht. Es sind also nicht also unsere guten Werke, mit der wir uns die Kraft Gottes verdienen können. Vielmehr ist es das Geschenk der Kraft Gottes, die unsere Werke möglich macht. Für dieses Geschenk gebührt Gott "die Ehre in der Kirche", wie Paulus weiter sagt. Die Kirche hat also die Bestimmung, Gott zu ehren für das was er tut und ist. Er ist das Zentrum der Kirche und die Kirche gibt es nicht ohne ihn.

Euer Yannick