Liebe Freunde der FEG Unteres Aaretal,
Dieser Vers spricht zwar von einer zukünftigen Freude. Wenn ich ihn aber lese, dann ist für mich irgendwie präsenter, dass er von einer gegenwärtigen Trauer spricht. Petrus spricht aber von dieser Trauer nicht als etwas Negativem. Und zusätzlich kann Petrus eine Perspektive einnehmen, die unser Leben und die allfällige Trauer darin als etwas Kurzes im grossen Gesamtkontext versteht.
Letzten Dienstag im Gemeindeforum haben wir über die Authentizität gesprochen. Und dieser Vers spricht da auch darüber. Es geht nämlich darum, dass der Glaube sozusagen geprüft wird, ob er authentisch ist. Und das geschieht durch Anfechtungen. Ein echter Glaube ist ein Glaube, der auch dann Glaube bleibt, wenn er angegriffen wird. Mehr noch: Der Glaube wird durch Anfechtungen geläutert. Läutern, das meint, dass ein Stück Metall stark erhizt wird und dadurch der Dreck verbrennt und dadurch das Metall immer reiner wird. Echter Glaube wird also in der Anfechtung (Nicht im Wohlstand) immer echter. Immer authentischer.
Euer Yannick