Liebe Freunde der FEG Unteres Aaretal,
Psalm 130 ist an einem Tiefpunkt geschrieben worden. Unser Wochenvers zeigt eine Spanne von Gefühlen auf. Zum einen weiss der Psalmist, dass er nicht genügt. Dass wenn Gott die Sünden berücksichtigt, niemand Bestand hat. Zum anderen hat der Psalmist eine Hoffnung. Nicht, dass er eines Tages genügen wird. Sondern dass Gott vergibt. Dass er die Sünden eben gerade nicht anrechnet. Diese Einsicht führt den Psalmisten in eine grosse Ehrfurcht. Wir denken nicht in erster Linie daran, dass ein vergebender Gott furchterregend sein könnte. Aber Gott hätte jedes Recht und jede Fähigkeit jeden Menschen zu zerstören. An der Hoffnung, dass er es nicht tut, hält der Psalmist fest. Und diese Hoffnung ist es, die rettet.
Euer Yannick