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Gedanke zur 47. Woche 2024

"Denn wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi, auf dass ein jeder empfange nach dem, was er getan hat im Leib, es sei gut oder böse." - 2. Korinther 5:10

Liebe Freunde der FEG Unteres Aaretal,

Die Bibel hat eine Ewigkeitsperspektive. Sie spricht vom Jüngsten Gericht. Nicht nur wegen der Opfer, denen zu Lebzeiten kein Recht widerfuhr, ist der Gedanke unverzichtbar. Wer gerichtet wird, wird neu ausgerichtet auf den Weg der Barmherzigkeit und der Liebe. Das kann schmerzhaft sein. Aber Gott ist kein gnadenloser Richter, den wir erwarten: Hiob, der sich von Gott gestraft fühlt und sich doch nach seiner Gnade und Zuwendung sehnt, das Gleichnis von der Witwe, die den Richter bestürmt und letztlich Recht erlangt - sie zeigen: Gott richtet nicht nach menschlichen Maßstäben - er ist barmherzig. Deswegen steht auch uns kein letztes Urteil zu. Der Blick Gottes kann eine Erlösung sein. Denn er bringt ans Tageslicht, wie wir eigentlich sein sollten: heil und gut. Von dieser Erwartung her können Christen heute schon ihr Leben barmherziger gestalten.

Euer Yannick

PS: Quellenangabe: Diese Worte zum Wochenvers kamen von kirchenjahr-evangelisch.de