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Gedanke zur 5. Woche 2025

"Als nun Daniel erfuhr, dass ein solches Gebot ergangen war, ging er hinein in sein Haus. Er hatte aber an seinem Obergemach offene Fenster nach Jerusalem, und er fiel dreimal am Tag auf seine Knie, betete, lobte und dankte seinem Gott, wie er es auch vorher zu tun pflegte." - Daniel 6:11

Liebe Freunde der FEG Unteres Aaretal,

Daniel war ein treuer Fürst von König Darius. Dies zog den Neid der anderen Fürsten auf sich. Da sie aber an ihm nichts auszusetzen fanden, mussten sie erst ein Gesetz erlassen, gegen das Daniel verstossen würde. Als Jude betete Daniel dreimal am Tag. Deshalb überredeten die Fürsten den König Darius, ein Gesetz dagegen zu erlassen. Und wer dagegen verstossen würde, sollte in die Löwengrube geworfen werden.

Als nun Daniel von diesem Gesetz hörte, so liess er sich davon nicht einschüchtern. Er hätte ja auch 30 Tage still beten können und niemand hätte ihm etwas nachweisen können. Stattdessen machte er genau so weiter, wie zuvor. So wichtig war es ihm, seine Gewohnheit nicht zu verlieren.

Unsere Gewohnheiten machen uns aus. "Echt sein" heisst nicht, den Weg des geringsten Widerstands zu wählen. Sondern das, was den eigenen Werten entspricht, zur Gewohnheit zu machen. Daniel war ein "echter Beter", weil das Gebet seine Gewohnheit war. Worin wollen wir echt sein? Das müssen wir zur Gewohnheit machen.

Euer Yannick