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Gedanke zur 8. Woche 2025

"Der Pharisäer stand und betete bei sich selbst so: Ich danke dir, Gott, dass ich nicht bin wie die andern Leute, Räuber, Ungerechte, Ehebrecher, oder auch wie dieser Zöllner." - Lukas 18:11

Liebe Freunde der FEG Unteres Aaretal,

Jesus erzählt in einem Gleichnis von diesem Pharisäer, der sich für gut hält, weil er sich mit Leuten vergleicht, die er für schlechter hält (unter anderem ein Zöllner, der ebenfalls im Tempel betet). Seine eigene Schuld hingegen sieht er nicht ein. Das Verhältnis zwischen Pharisäern und Zöllnern haben wir in der heutigen Predigt gesehen. Auch wie gross das Missverständnis der Pharisäer war, gemeint zu haben, gerecht zu sein.

In dem Gleichnis von Jesus betet auch noch der Zöllner, er getraut sich nicht einmal aufzublicken und sagt nur: "Gott, sei mir Sünder gnädig!" (V.13). Jesus lobt diese authentische Aussage des Zöllners. Dieser hat erkannt, wie es wirklich um ihn steht und ist damit ehrlich zu Gott gegangen. Wir können Gott nichts vormachen. Wir können noch so unsere guten Werke hervorstreichen, Gott blickt direkt durch. Der Zöllner hat eine theologische Wahrheit erkannt, die dem Gesetzesgelehrten entgangen ist: Nämlich dass seine einzige Chance es ist, seine Bedürftigkeit einzugestehen und Gott um Hilfe zu bitten.

Euer Yannick